Lil Ugly Mane – Third Side Of Tape

Shawn Kemp ist schon Monster. Er zerstückelt sich selbst. Aus fünfzehn Jahren Musik macht er ein Album, das Compilation, Sample-Geballer und Fusion in einem ist. „Lil Ugly Mane – Third Side Of Tape“ weiterlesen

Kasia Lins – Take My Tears

Leider gibt es sie immer noch. Die unzähligen als Talente bezeichneten SängerInnen, die dann so spießig, mutlos und langweilig ihr Talent in den Müll singen, so dass die Müllabfuhr nicht alle abtransportieren kann und einige scheintot weiter existieren müssen. „Kasia Lins – Take My Tears“ weiterlesen

Tommy Guerrero – No Man's Land

Das Schöne an Guerreros neuer Scheibe ist, dass sie unverfroren in alten Turnschuhen daher kommt. Das Schlechte an Guerreros neuer Scheibe ist, dass sie unverfroren in alten Turnschuhen daher kommt. „Tommy Guerrero – No Man's Land“ weiterlesen

Iris Romen – Vintage Gal Hour

Iris Romen bedient sich pfiffig an der Vintage-Theke, so dass man ihr nicht böse sein kann. „Iris Romen – Vintage Gal Hour“ weiterlesen

James Ferraro – Far Side Virtual

Dein Don Johnson-Anzug ist verknittert. Da muss sich der alte Moroder-Synthie in der Sakko-Tasche breit gemacht haben. Da kommt eine SMS rein. Nein, deine Skype-Kontakte piepen dich an. Mit dem Extra-Blubb der Sympathie! „James Ferraro – Far Side Virtual“ weiterlesen

The High Llamas – Talahomi Way

Die Fahrstuhltür klemmt. Seit vier Jahren nun schon. Du musst seit dem die Treppe nehmen, doch Fahrstuhlmonteur Sean O’Hagan ist nun endlich zur Stelle und drückt die Türhälften mit aller Kraft auseinander und schwuppdiwupp fährt er wieder. „The High Llamas – Talahomi Way“ weiterlesen

jj – jj nº 3

Was ist eigentlich mit leichter Popmusik? Darf man noch Musik hören, die einen nicht fordert oder sauer aufstoßen lässt? Und deren Coolheitsgrad unter null liegt? Vielleicht sind die Normalos jetzt die Freaks? Die Schweden haben es da irgendwie raus. jj aus Göteborg sind Pop-Gammler, die ihre Träume einfach per Flaschenpost in die Welt tragen, egal welcher Hörer sie nun findet. Die Flasche ist gefüllt mit gefühligem Radio-Pop. Doch ist das schlimm? Nein, es ist wunderbar! „jj – jj nº 3“ weiterlesen

Jaga Jazzist – One-Armed Bandit

Ein Kopf wurde schon gekürzt, doch da sind immer noch neun Gehirne, die versuchen einen klaren Gedanken zu fassen. Die Bläser blasen gegen Fusion-Gitarren und das Schlagzeug versucht mit dem Flanger-Bass eine Wochenendbeziehung zu führen. Die Norweger Jaga Jazzist legen nun schon, wenn man die EP’s auch mitzählt ihr neuntes Album vor und nicht vieles hat sich verändert. Immer noch sind wahnsinnig viele Musikstile involviert. Da fliegt schon mal eine Fernsehmelodie vorbei und grüßt Captain Future mit einem Nebelhorn. Die Galaxie hat nicht nur einen Todes-Stern. „Jaga Jazzist – One-Armed Bandit“ weiterlesen

Hope Sandoval & The Warm Inventions – Through The Devil Softly

Gepflegte Langeweile! Hope Sandoval meldet sich nach sieben Jahren mit neuen Nebelhörnern zurück. Die Ex-Mazzy Star-Haucherin bleibt ihrem Gefühlsleben treu. Zart, ja fast apatisch taumelt sie durch nette Kleinode kurz vor der Zersetzung. Eine Mundharmonika jault am alten Busbahnhof vor sich hin. Hier fährt schon lange kein Bus mehr. „Hope Sandoval & The Warm Inventions – Through The Devil Softly“ weiterlesen

Pastels/Tenniscoats – Two Sunsets

Bill Wells hatte die Weichen nach Tokio gelegt. Das “Ohne Proben nach oben”-Orchester “Maher Shalal Hash Baz” quietschte so schön, dass Stephen McRobbie einfach nicht anders konnte und zwei aus dem Ensemble anschrieb, die auch als Tenniscoats durch die Welt flattern. Saya und Takashi Ueno komponierten einige Songs und so war “Two Sunsets” geboren. „Pastels/Tenniscoats – Two Sunsets“ weiterlesen