Samiyam – Animals have feelings

Madlib zerschlägt seine Piñata und raus kommt ein Ziehsohn, der so tut als würde es seinen Vater gar nicht geben. Da kommt Großcousin Peanut Butter Wolf daher und schenkt ihm ein Label.
So ist es natürlich nicht, aber Samiyam macht so auf Oldschool, dass mir die Kinnlade auf die Chucks plumpst. Anscheinend sind Instrumental-Hip-Hop-Alben wieder stark im Kommen, siehe Quelle Chris, denn auch Samiyam braucht nur ein paar Features von Größen wie Earl Sweatshirt, Action Bronson, Jeremiah Jae oder Oliver the 2nd, um sich Luft zu verschaffen, die er dann locker ausatmet. Texte braucht das Album nicht, der Beat macht die Musik.
Animals have feelings lebt Hip-Hop, ohne das Maul zu voll zu nehmen. Wie ein Mixtape, das du dir an einer Ampel in Los Angeles hast aufschwatzen lassen, zieht das Album seine Bahnen. Es gibt G-Funk auf einer speziellen Art und Downtempo mit Glitch-Hop. Alles schön auf cool gepresst mit simplen Melodien und unstressigen Piano-Strings.
Ich schließe Samiyam in meine Arme und schenke ihm einen Ehrenplatz in diesem Jahr. Animals have feelings wird sich drehen und drehen, denn in jeder Idee steckt Liebe, die man in sich aufsaugen sollte. Es könnte die letzte sein.

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