7 Days of Funk – 7 Days of Funk

Snoop Dogg wechselt Namen wie Blubberköpfe. Eben noch der Löwe, jetzt der Godfather des Funk: Snoopzilla. Egal, ob P-, G- oder Classic-Funk; Snoop ist immer dann am besten und stärksten, wenn er Spaß an einer Sache hat und man ihn machen lässt. Mit Dâm-Funk zusammen spürt man das. Er ist wie gehabt lässig laidback. Die Sounds sind retro-doggystylemäßig und der Bass macht ständig Komik, wie aus einer Spielkonsole. Die Snare ist nass, die Synthies sind auffallend stumpf, aber liebevoll. Was sagt der Frequenzer? Yo!
7-Days-of-Funk_Dâm-Funk_Snoopzilla_Sickest-Addictions_Sick-Addicts_2013
Das Album rutscht so durch. Das meine ich positiv. Die Sounds sind in einer Einstellung. Mal macht Snoop mehr, mal weniger, mal sogar nüschts. Hits gibt es keine, hier regiert der Flow, das Ambiente und das Zusammentreffen von Freunden. Man hat Parties, hüpfende Autos und Seventies-Frisuren im Schritt vor Augen.
Manchmal geht es futuristisch zu, aber natürlich nur so weit das Genre Funk, das überhaupt zulässt. Nichts klingt nach 70er pur. Nur der Geist schwebt über allem. Vieles hängt in den späten 90ern rum. Hier wurde noch Geld verdient. Die Mädels hatten Spaß am Porno und Snoop zeigte den Inhalt seines Kühlschrankes bei MTV. Nun ist er ein Markenartikel, der sich auf Projekte stürzt. Alles wird mit Humor genommen. Ideen schnell umgesetzt. Kann man machen, kann man aber auch bleiben lassen. 7 Days of Funk ist schmierige Clownerie, die Spaß macht. Sie macht zwar nicht satt, schmeckt aber nach Schädel und Filmriss am nächsten Morgen.

7 Days Of Funk (Dam-Funk & Snoopzilla) – Faden Away from Stones Throw on Vimeo.

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