Awesome Film! Was, du kennst ihn nicht? Vol.8

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Also Awesome Film! Was, du kennst ihn nicht?

Awesome Film Vol.8

0 Gedanken zu „Awesome Film! Was, du kennst ihn nicht? Vol.8“

  1. Unverschämtheit. Dieser Film spaltet in drei Lager: die eine Hälfte findet den doof, weil sie den Regisseur so finden. Ein Sechstel findet den gut, weil es einer der besseren Kinski-Filme ist (ja Kinski … richtig gelesen :-)), ein Sechstel findet den gut, weil es das Gedudel von Ry Cooder cool findet und ein Sechstel findet die Visage von Harry Dean Stanton, die Raum für mannigfaltige Interpretationen offen lässt sehr gut. Ist der Film wirklich awesome? Ich weiss es nicht. Ist auch schon so lange her. Aber H.D.Stanton hat dann in Wild At Heart wieder so einen Sucher/ Sinn-Sucher gespielt. Da aber mit etwas mehr Humor in den Knochen. Gefiel mir damals spontan besser. Muss ich mir den Streifen noch mal angucken?

  2. Na gut. Dann schau ich mir den Streifen noch mal an. Worum ging es denn da noch mal? Versöhnung mit der Frau? Versöhnung mit sich selbst? Versöhnung mit dem kaputten American Way of Live? Den kaputten Verheißungen der Stadt der Liebe bzw. ihrer Stellvertreterin irgendwo im amerikanischen Outback? Ging es um Erinnerung? Die Grenzen des Sag- und Denkbaren? Um Hitze? War nicht dauernd so heiß wie in Camus’ “Der Fremde”? Harry Dean wollte nach Hause, aber in die Vergangenheit zurück ging nicht. Die war ja ausgelöscht. Also konnte er nur vorwärts tasten … war’s nich so?

    1. Ich glaube, es ging auch um die Schwierigkeit, miteinander zu kommunizieren. Irgendwann gibt es keine Worte mehr, das was du die Grenze des Sagbaren nennst; Worte und Wörter fehlen, die etwas erklären könnten. Für Entschuldigungen ist die Zeit zu schnell vorangeschritten. Schön ist aber auch die Bildsprache, die Farben einsetzt. Nicht neu, aber effizient. Paris, Texas ist toll. Viel besser als der Schnarchi-Film Himmel über Berlin, in dem ja die Bildsprache Farbe ihren Höhepunkt findet.

  3. Ja, so langsam erinnere ich mich besser. Da ging’s um Liebe, Eifersucht und Kontrolle. Festhalten und gleichzeitig leben (Veränderliches) wollen. Die Frau muss dann mit der Entscheidung pro Veränderung (Freiheit, Transformation) auch für Flucht (Translation) entscheiden und dabei – tragischerweise – das Kind auch verlassen. Zurück bleiben viele gebrochene Gefühle, Hoffnungen, Träume. Und dieses Telefonat auf engstem Raum, mit dieser verdunkelten Scheibe. Das war ein sehr gutes Bild. Vielleicht etwas viel Edward Hopper, aber … okay …

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