Hunx & His Punx – Street Punk

Hunx hat sich verändert. Er lässt die schwule John Travolta-Version hinter sich und macht das Punk-Album der Saison.
Die neuen Songs sind kurz und knapp. Sie orientieren sich an den Dwarves und den Misfits. Bassistin Shannon klingt sogar in You Think You’re Tough wie das Opferhuhn von Glenn Danzig. Kein Song steigt über die Zweiminuten-Marke. Die Garage, die Tolle, das übertrieben Trutschige sind fast weg. Nur Mud in Your Eyes holt nochmals eine verstimmte Eis am Stiel-Variante aus der Sonne.

Hunx & His Punx

Hunx steht dieses neue Gewand ausgezeichnet, obwohl er nicht auf die Ledermütze, den Tiger-G-String, Moustaches und den Lippenstift verzichtet. Er setzt diese Gimmicks nur anders ein. Die Sounds stimmen, die Backingvocals sind toll windschief. So lässt sich ein schlapper Sommer aushalten. Man träumt von der Verschwendung der eigenen Jugend, von Dosenbier und Mädels mit selbstgestochenen Tattoos oder heißen Boys mit Bowlingschuhen und Hochwasser-Hosen, die man zum Kekswichsen hinter der Kegelbahn traf.
Hunx bietet schnelle, dynamische Ohrwürmer an, die manchmal richtig Krawall und Radau machen. Doch Hunx liebt auch den Refrain; er weiß, wann er die Rakete zünden muss. Egal, ob das in Sekunde 40 passiert und der Song bei 1:25 endet. Don’t call him fabulous! Stay gold, Ponyboy! Endlich mal Punk, wenn Punk draufsteht. Ich bleibe Fan.

Hunx & His Punx – Street Punk Trilogy from danozone on Vimeo.

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