Palma Violets – 180

Der Hype setzt einem zu. Was ist denn, wenn unsere Songs nicht ausreichen, um die Vorschusslorbeeren zu bestätigen?
Die Palma Violets kämpfen mit sich und ihrer Strategie alles zu geben, um nicht wie eine Coverband zu klingen. Schwer, wenn man so arg klaut und klingt, als wäre Casablancas einen Pakt mit dem Vaccines-Teufel eingegangen.

Palma Violets

Spaß macht das ganze trotzdem. Gerade weil man Bands wie die Libertines so schmerzlich vermisst und die Solo-Auftritte von Doherty und Barât nur Tropfen auf dem heißen Stein sind. Vielleicht ist es die Orgel, die die Palma Violets etwas aus dem Sumpf des Pub-Rocks rettet. Sie orgelt wild in jedem Song rum. Sie gibt genügend Dampf ab. Sie kämpft gegen das Plagiat an. Sie macht nicht viel und dennoch legt sie einen Teppich unter diesen Rumpel-Probenraum-Wurf. Manche Clash-Schreiereien nerven, manch Zitat sitzt dafür aber wunderbar am rechten Fleck. 180 ist ein Album von Fans für Fans. Nette Jungs.

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