Best Coast – The Only Place

Was hat sich getan? Best Coast sind nun von den Indie-Lieblingen in die erste Liga aufgestiegen.
So etwas erreicht man, wenn man sich den Arsch abspielt, auf vielen Blogs als girly Sensation betitelt wird oder einfach sunny Musik mit 60s Touch für die breite Masse zelebriert. Eine kleine Kollektion bei Urban Outfitters könnte auch helfen.

Ihr Sound ist immer noch forsch, aber einen Ticken erwachsener als auf dem Debüt. Hits schlängeln sich um sich wiederholende Melodiebögen, die an das Debüt erinnern, aber weniger drahtig daherkommen. Alles flutscht so durch. Und trotzdem vibriert der Schenkel und wackelt der Kopf. Auch die neue Art des Midtempo-Songs ist griffig. Fast wird es schnuckelig balladesk. Man schwankt weiterhin zwischen Eis am Stiel-Romantik und Skateboard-Contest. Bethany Cosentino singt weicher und mit noch mehr Herz Worte der Liebe. Manchmal wird die Garage so mit Teddybären vollgestopft, dass man vergisst im Jahr 2012 zu leben.
High End-Anlagen oder Kofferradios? Für Best Coast irgendwie egal. Ihr Sound bleibt zeitlos. Am Ende ist man aber doch auch ein wenig enttäuscht. Das soll jetzt also der Nachfolger sein? Kann man mit leben, kann man aber auch schnell zur Seite legen.

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