Death Grips – The Money Store

Rapper Stefan Burnett hat den Holzhammer in der Kehle. Er hämmert wie ein wildgewordener Maskenmann durch wildes Terrain. Drummer und Produzent Zach Hill zimmert ihm eine Müllhalde aus Sounds vor den Maulkorb und Burnett reißt das Maul auf.
Vocalsamples säumen den krachigen Weg. Wie ein zerfetztes Crossover klingt das. Stark! Alles wird durch den Wolf gedreht. Punkelemente, Hundegebell oder Bollywood. Manches wird so weit runtergebrochen, dass nur noch der Knochen übrig bleibt und doch knabbert Burnett weiter daran. Einiges wird geschnipselt, anderes verpufft im Wahn. Kirmesmusik für den Asi, der auf der Amazonas-Bahn den Teenies seinen Pimmel zeigt.

Zach Hill hält das alles mit stupiden Drums beieinander. Siren heulen, Geisterstimmen fahren mit dicken Karren durch die Fußgängerzonen. Wie der Judgment-Night-Soundtrack kommt The Money Store daher. Nur noch mehr Dreck. Sind das eigentlich Gitarren? Waffen? Andy Morin steht hinter der Abzäunung und steuert aus der Ferne Bässe und Synthies. Autos hüpfen, Männer werden zu Bestien und Death Grips knüppeln Beats aus der Tättoo-Bude hinzu. Stark!

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