The Futureheads – Rant

Das ist schon mutig! Wer hätte gedacht, dass eine “Emo-Truppe” wie die Futureheads eine a capella-Platte aufnehmen und das auch wirklich amtlich durchziehen?
Gut, es wurden jetzt nicht extra Songs dafür geschrieben. So weit reichte der Gedanke dann doch nicht. Da verlässt man sich lieber auf ein paar alte Hits aus Vorgängeralben, die eh schon mit vielen mehrstimmigen Vokalsätzen ausgestattet waren. Hinzu kommen noch Traditionals, die ohne Instrumente klassisch funktionieren. Und für die Nerds gibt es noch Coverversionen bekannter Hits. Kelis, die Black Eyed Peas oder die Sparks bekommen neue Vocals geschenkt. Das Rezept geht auf.

Wie bei einer rockigen Variante der Housemartins sitzen die Arrangements. Natürlich ist das alles auf Albumlänge ein wenig stumpf, heißt unabwechslungsreich, doch der Mut wird am Ende belohnt. Gerade die Traditionals kommen mit ihrer Rohheit wunderbar präzise daher. Der englische Akzent macht alles noch authentischer. Und die Black Eyed Peas-Coverversion ist für die Götter. Rant kannst du nicht jeden Tag hören, auch nicht immer am Stück. Die Songs kann man eher gut auf Mixtapes oder CDs bannen, um bei einer Party erstaunte Blicke zu ernten. Toll!

0 Gedanken zu „The Futureheads – Rant“

  1. Als “Emo-Truppe” hätte ich die Futureheads jetzt nicht bezeichnet, aber ein A Capella Album von ihnen fand ich schon einen großartigen Ansatz. Und wie du schon gesagt hast, macht es bei ihrem mehrstimmigen Gesang ja auch durchaus Sinn 😉

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