Mouse On Mars – Parastrophics

Sechs Jahre ist es still gewesen um eines der innovativsten Elektronik-Duos aller Hemisphären. Mit akribischer Konstanz kreierten Mouse On Mars seit Anfang der 90er Jahre Alben voll überbordender Spielfreude, kombiniert mit der Gabe über Verzerrung zu philosophieren. Und das unterfüttert durch zahlreiche Nebenprojekte, Remixe, Kollaborationen über 10 Alben hinweg.
Mit „Parastrophics“ knüpfen Mouse On Mars mit gewohnter kompositorischer Detailverliebtheit an ihren ausufernden Kosmos an. Schwerpunkte sind Disco, Funk und Pop. Überhaupt wird im Laufe der Zeit klar, dass Jan Werner und Andi Thoma, egal wie vertrackt, verzerrt, verwunden und gebrochen ihre Produktionen daherkommen, sie ihre Stücke immer in einer direkten Verbindung zu Pop stellen, und das nicht wegen bestimmter 8-Bit-Sounds, denen man eventuell Attribute wie Niedlichkeit oder Rauhheit zuschriebt, sondern weil sich ihr rhythmisches Grundrepertoire immer aus pop-relevanten Elementen zusammensetzt. Ich habe in den vergangenen Jahren zwar kein neues Mouse on Mars – Album vermisst, aber jetzt da es da ist, entlockt es mir anerkennendes Nicken – ohne wenn und aber.
“Parastrophics” ist am 24.02.2012 bei Monkeytown Records erschienen.
Mouse On Mars

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