V.A. – Blue Note Beach Classics presented by José Padilla

Warum das nun Beach Classics sind bleibt wohl das große Blue Note-Geheimnis? Gut, Herbie Hancock hat den Delphin-Tanz vorbereitet, dafür aber Miles Davies das alte Stockholm. Was denn nun?
Na ja, das Archiv gibt so viel her, da ist es fast egal, ob du den Backkatalog am Strand, im Ohrensessel, auf dem Riesenrad oder während der Rushhour hörst. José Padilla hat nun im Keller des Labels wühlen dürfen und hat auch, nicht gerade überraschend, etwas gefunden. Das gute an dieser 22 Tracks starken Compilation ist, dass Padilla nicht anfängt zu mixen oder Café del Mar-Sand über die Originale zu streuen. So bleiben der Charme und die Intensität authentisch.

Alle Beiträge tingeln natürlich im Lounge-Bereich herum und dienen beim Spülen oder beim Abendessen mit der verhassten Schwiegermutter gut als Untermalung. Das Rauschen des Meeres, so wie es die Linernotes versprechen, höre ich zwar nicht, doch ich kann mir diesen Weichzeichner-Jazz schon geben. Auch gut zum Eindösen auf der Schreibtischplatte. Dann träume ich vielleicht mal vom Strand, coolen Drinks und davon wie Bikinigirls ihre Höschen zurecht “zuppeln”. Und wenn Chet Baker singt, dass er noch nie verliebt gewesen sei, dann ist das mehr als charmant.

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