Auffälligkeiten KW 37 2011

“Ich habe zur Musik der Beatles getanzt und zur Musik von Roy Black von der Liebe geträumt.” – Thomas Gottschalk
Über The Cure freut man sich nicht nur montagmorgens.

Den Rest des Konzertes findest du hier.
Die einen tragen H&M, die anderen Gummi.

Ariel Pink’s Haunted Graffiti und der 11. September.

Drei Geschichten zum 11. September.



Welche Haare sind eigentlich noch gesellschaftsfähig? Lange, die im Gesicht oder doch die zwischen den Beinen?

Andere tolle Haare findest du hier.
Wo-warst-du-Momente von Frater Gladius.
Wo-warst-du-Momente, die du erinnern kannst, haben eine seltsame Magie. Ich mag sie nicht. Sie halten eine Situation lebendig, die ich gelebt habe. Sie machen einen Prozess transparent, häufig den einer Illusion, die ins Illusionslose kippt, einer heilen Welt, die kaputter wird.
Wo-warst-du-Momente sind immer tragisch, also die öffentlichen, die wir teilen. Die großen persönlichen Momente sind ja was Diskretes. Und kaum aufschlussreich. Wo warst du, als du das erste Mal Sex hattest, ist nicht sonderlich informativ. Ich war im Bett. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei Dir ähnlich war, ist ziemlich hoch…
Wo-warst-du-Momente sind außerdem unangenehm. Für mich sind sie unangenehm, sie erinnern mich an einen Menschen, mit dem ich nicht immer kann, sie erinnern mich an mich. Mein erster waschechter Wo-warst-du-Moment war im September 1970, als der deutsche Rennfahrer Jochen Rindt starb (den Heinz Prüller in einen Österreicher verwandelt hatte). Das erwähne ich nur, weil heute in Monza im Kreis gefahren wurde. Und weil dieser Moment so präzise in meiner Erinnerung überlebte…

Mehr gibt es hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.