Girls Names – Dead To Me

Es ist die Lüftung. Dieses Geräusch liegt unter deinen Akkorden, egal welchen du auch anschlägst. Dein Haar fällt dir ins Gesicht. Nein, das ist das Meeresrauschen.
Girls Names spielen sich an den Strand, in die Bambushütten und Windmuscheln. Wie in einer Werbung für Mädchenbier klingen die Gitarren, die sich in Rage spielen, sobald der erste Sufer aus den Fluten kommt. Immer so leicht verstimmt und mit Vibrato im Korpus. Fresh Experience nennen es die einen. Die anderen setzen auf Dosenbier. Klitzekleine Meldebögen schrammeln um die Wette. Dead To Me ist eine Sommerplatte. Im Winter wirst du sie verfluchen, im Sommer jedoch darf sie schon mal plärren. Mädchen werden tanzen, Jungs werden sagen, dass kann ich besser und alles ist geritzt. So ist doch das Spiel. Wer kann es besser, wer sieht besser aus?

Das Wetter spielt mit. Buddy Holly winkt aus dem Flugzeug. Du winkst zurück und entschuldigst dich fast für die Girls Names. Dein Vintage-Shirt ist zerschlissen, du ziehst es aus und zeigst die Plautze. Heute ist alles egal. Es ist Zeit für Rock n Roll. Trotzdem suchst du im Rucksack nach dem Stimmgerät. Es fällt in den Sand. Dein Handy gibt dir ein A. Du summst es den Girls Names vor. Es wird noch schlimmer.
Das Wasser erreicht den Drummer. Er wird weggespült. Rette sich, wer kann. Eintagsfliegen setzen sich auf die Melodien und jammern jetzt schon. Morgen ist alles vorbei. Ein letztes Bier, ein letzter Kuss. Deine Körperbildchen waschen sich langsam ab. In der Schule werden sie wieder lästern, dass du so ewiggestrig bist. Schmeiß ihnen deine Flip Flops an die Köpfe oder die neue Girls Names. Rock On!

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