Woher kennst du eigentlich die Beatles? Dressed Like Machines gibt Antwort.

Unsere Reihe nimmt sich einer banalen Frage an, die auf den ersten Blick überflüssig erscheint, doch bei genauerer Betrachtung ungemeines Potenzial beinhaltet. Jahrgangsgeräusche hat sich zur Beantwortung dieser Frage GastautorInnen eingeladen, die ohne Reglementierungen ihre Beiträge einreichen konnten und auch weiterhin noch können. Schön zu sehen, wie unterschiedlich sie das bewerkstelligen.

The Beatles-Fans

Den siebten Beitrag hat Willy Iffland eingereicht, der sonst Dressed Like Machines betreibt. Das Blog für Kultur und Musik. Willy macht aber auch selbst Musik. Sein Projekt heißt Wolf ‘n’ Wax.

Wer jetzt hier was elendig Langes erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Ich wurde gefragt, woher ich die Beatles kenne. Gute Frage, ich musste erstmal überlegen. Wann bin ich das erste mal mit diesem Phänomen in Berührung gekommen? War es ein Musiksender im Fernsehen oder eine Zeitung oder gar das Radio? Genau kann ich das wohl momentan nicht mehr sagen. Aber an ein prägendes Ereignis kann ich mich dann doch erinnern. Als meine Mutter drauf und dran war eine tolle Plattensammlung vergammeln zulassen und gar teilweise zu entsorgen. Ich war noch jung, vielleicht so 13 Jahre alt, hatte noch gar nicht so viel Ahnung von Musik, aber genug um zu wissen, wie man Pop und Rock unterscheidet. Ich steh also im Wohnzimmer neben meiner Mutter und schaue ihr zu, wie sie die Schränke entstaubt und ein paar Regale ausmistet. Plötzlich sehe ich in dem einen Fach ein paar alte Platten rumliegen. Die Sammlung aus der Jugendzeit meiner Mutter, so sagt sie. Und ich frag sie so, was sie nun damit vorhat…
Nach kurzer Pause kommt dann ein kurzes „entsorgen“ aus ihrem Mund. Im ersten Moment habe ich darüber gar nicht weiter nachgedacht, aber als ich es dann ein Stündchen sacken ließ, hatte ich so eine Art Geistesblitz. Ich rannte runter ins Wohnzimmer und bettelte meine Mutter an, nicht sofort alle Platten wegzuschmeißen. Ich wolle sie mir doch noch einmal anschauen, obwohl ich gar keine Ahnung hatte. Ich durchstöberte ein wenig die Sammlung, die Scheiben von Collins, AC/DC und Prince beinhaltete, und habe dann plötzlich Stop gemacht. Eine Platte hatte es mir angetan, dabei wusste ich nicht einmal genau, was ich damit anfangen sollte. Das Cover war es wohl, was mich so begeistert hat. Es vermittelte mir etwas Geheimnisvolles und Freudiges, sodass ich absolut gespannt war, was mich da so erwartet. Es war das Album „Abbey Road“ aus dem Jahre 1969. Und der Rest ist dann einfach Geschichte. Ich habe mir die Scheibe rausgesucht, später dann meinen Plattenspieler bekommen und die Scheibe das erste mal gespielt. So bin ich das erste mal intensiv mit den Beatles in Berührung gekommen.
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