Altamont – Die Story von Meredith Hunter

Das Altamont Free Concert im Jahre 1969 gilt als Sinnbild für das Ende der Hippie-Bewegung. Als Ende der Unschuld. Kurz, es wurde zum Symbol.

Während die Rolling Stones “Under my thumb” spielten, kam der afroamerikanische Zuschauer Meredith Hunter bei einer Messerstecherei mit den als Security engagierten Hells Angels ums Leben. Was oft vergessen wird ist, dass Hunter zuvor unter Drogeneinfluss eine Waffe zog. Meist wird die Schuld bei den Hells Angels gesucht und meist weiß niemand, wie Meredith Hunter überhaupt aussah. Sam Green begab sich auf Spurensuche und drehte 2006 diese Kurzdoku über Hunter, der in einem anonymen Grab beigesetzt wurde. “lot 63, grave c” ist nicht nur der Titel der Dokumentation, sondern auch die Bezeichnung der Stelle, wo Hunter begraben lag, bis er durch den Film einen eigenen Grabstein bekam.

[via dangerous minds]

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