Bald im Kino Deiner Wahl

Bald ist ziemlich relativ. Eigentlich dauert es noch ein gutes Stück bis die Filme, um die es hier geht, im Kino zu sehen sein werden. Doch es handelt sich um zwei bemerkenswerte Konzepte, die zwar sehr unterschiedlich sind, aber den Rückgriff auf die Popkultur gemein haben.

Dass Klassiker mit einem Remake bedacht werden ist ja nichts Außergewöhnliches. Doch ein Remake des Beatles Klassikers Yellow Submarine?! Und dann noch in 3D?!!!
Yellow Submarine 3D
Verantwortlich hierfür wird Robert Zemeckis sein, der wohl den meisten für seine ‘Zurück in die Zukunft’-Trilogie bekannt sein dürfte. Doch wo ist der Sinn einen Film der hauptsächlich durch die zeichnerische Ästhetik lebt, in 3D neu zu erschaffen? In Gedanken graust es einem, wenn man sich Zemeckis Polarexpress vor Augen führt. Plant er ein CGI-überladenes Motion Capture Monster? Das Casting steht bereits und mit dem Engagement des aktuellen Dr. Who Darstellers David Tennant als Blaumiese zeigt er durchaus Geschmack. Überhaupt setzt er beim Voice-Casting vornehmlich Briten ein. So weit, so gut. Dennoch ist es fraglich, ob der Film überhaupt gemacht wird. Zemeckis dementierte Gerüchte, dass der Film nicht gemacht würde und die Kritik an seinem Vorhaben ist zu Recht groß. Es bleibt spannend.
Spannend ist auch das nächste Gerücht. Nach dem Tod von Michael Jackson und dem Erfolg der Dokumentation This is it an den Kinokassen war klar, dass man auch filmisch Nutzen aus seinem Abgang schlagen wollen würde.
Dabei sollte der campy Klassiker Moonwalker eigentlich Warnung genug sein. Dem zu trotz bestehen Pläne das legendäre Video zu Thriller in einen abendfüllenden Film umzuwandeln.

Kenny Ortega, Regisseur von This is it, wurde bereits dem Projekt zugeteilt. Zusammen mit dem Drehbuchautoren Jeremy Garelick (Hangover) soll er den Film umsetzen. Doch Ortega gab zu Protokoll, dass der Film sich in einem frühen Entwicklungsstadium befände und es unklar ist, ob er überhaupt gemacht würde.
Basis für die Storyline soll übrigens der legendäre Voice Over von Vincent Price sein. Wobei sich zu Recht die Frage stellt, warum nicht Originalregisseur John Landis (u.a. Blues Brothers) dem Film zugewiesen wurde. Zwei Projekte, die ebenso streitbar wie auch interessant sind. Dennoch will man beide gerne umgesetzt wissen. Vielleicht um sich das Maul drüber zu zerreißen, vielleicht aber auch um zu staunen.

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