Vuvuzela – Eine Zwischenbilanz

Zwei Wochen Fußball-WM in Südafrika – da wird es Zeit eine Zwischenbilanz zum Reizthema Vuvuzela zu ziehen.
Nachdem in den ersten WM-Tagen nicht nur für Spieler und Schiedsrichter, sondern auch für die meisten Fußballfans der wabernde Vuvuzela-Dauerton für genervte Ablehnung sorgte, machte am 14.06. 2010 Danny Jordaan, Präsident des Organisationskomitees der WM, Schlagzeilen, als er in einem Interview mit der BBC ein baldiges Verbot der Signalhörner in den Stadien in Aussicht stellte.
Es entwickelte sich in der Folge eine leidenschaftlich geführte Diskussion, die auch mit der Ablehnung des Verbotsvorschlags nicht abebbte. Bemerkenswert dazu auch der Artikel von Andreas Bick, der die identitätsstiftende Komponente der Vuvuzela für Südafrika als falsch verstandenes weitgehend kommerzielles Phänomen bezeichnet und in diesem Zusammenhang die Begriffe Krach und Macht beleuchtet.
Schnell passten Radio- und Fernsehanstalten ihre Tonmischungen an und statteten ihre Kommentatoren mit abgeschirmteren Mikrofonen aus. Es folgten findige Vuvuzela-Filter Tutorials ebenso wie digitale Imitationen und Albernheiten. Sollten diese tontechnischen Aspekte allein noch nicht befriedigen, so kann man hier weiter in die Thematik eintauchen oder phonetische Aspekte beleuchten.
Auch ein Vuvuzela-Orchester lässt sich problemlos buchen. Sehr sportlich wiederum finden Andere musikhistorische Argumente zum Reizthema der WM:

Schließlich noch einmal die Vuvuzela in ihrer ganzen Reinheit.

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