Romanische Kirchen in Köln 5 – Groß St. Martin

Vom Alter Markt kommend muss man zunächst in labyrinthartigen Wanderungen die U-Bahn-Baustelle sowie Aufbauarbeiten eines Weihnachtsmarktes überwinden, um dann durch noch engere Gassen in Richtung Rhein zu Groß St. Martin 9, so lautet die exakte Adresse, zu gelangen. Selbst hier kann man jedoch die scheinbar momentan allgegenwärtigen Baustellen in der Kölner Innenstadt nicht abschütteln, zumindest akustisch. Die Aufnahme entstand in den Vormittagsstunden des 13. November 2009.
Der Förderverein Romanische Kirchen Köln über Groß St. Martin: „Von 1150 bis 1240 entstand in der Rheinvorstadt, einer ehemaligen Rheininsel, über römischen Bauten (Sportanlage des 1. Jahrhunderts und Lagerhallen des 2. Jahrhunderts) die Kirche des Benediktinerklosters Groß St. Martin. Sie ist ausgezeichnet vor allem durch den großen Vierungsturm und die Dreikonchenanlage, die auch heute noch neben den Domtürmen einen wichtigen Akzent im Kölner Stadtpanorama bilden.”
Seit 2009 steht Groß St. Martin wieder als Klosterkirche einer neugegründeten Filiale der Gemeinscahft von Jerusalem für Gläubige und Besucher offen. In der neu geschaffenen Krypta können Ausgrabungen aus römischer Zeit besichtigt werden. Durch die Bezeichnung Groß St. Martin wird die Basilika von der deutlich kleineren und möglicherweise älteren, ebenfalls dem heiligen Martin gewidmeten Marktkirche unterschieden, von der nur der Turm erhalten ist und die als Klein St. Martin bekannt ist.



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