Romanische Kirchen in Köln 3 – St. Maria Lyskirchen

St. Maria Lyskirchen ist das unscheinbare Kleinod unter den zwölf größeren romanischen Kirchen Kölns. Nicht unbedingt einladend empfängt sie spontane Besucher ohne übliche Kirchenbankmöblierung. Um so deutlicher erfährt man ein recht kirchenuntypisches Klangraumerlebnis. Wegen seiner unmittelbaren Lage an der stark befahrenen Rheinuferstraße Am Leystapel wird die Basilika akustisch von starken Autoverkehrsgeräuschen dominiert. Die Aufnahme entstand in den Nachmittagsstunden des 30. September 2009.

Der Förderverein Romanische Kirchen Köln über St. Maria Lyskirchen: „St. Maria Lyskirchen ist eine spätromanische, im frühen 13. Jahrhundert errichtete dreischiffige, gewölbte Emporenbasilika. Im Kern ist der Ursprungsbau erhalten geblieben, doch das Aussehen bestimmen auch die mehrfachen Umbauten seit dem frühen 16. Jahrhundert. Als Namen der Kirche sind seit dem späteren 12. Jahrhundert u.a. bezeugt: Lisolfikyrken, Lisolskirgen, Lisenkirchen und Lysenkyrchen. Die Bezeichnung als ‘ecclesia Lisolvi’ zeigt die Herkunft des Namens von dem erst spät erwähnten Stifter Lisolvus an. Der Name ‘St. Maria Lyskirchen’ begegnet in der heute üblichen Form erstmals 1528.“


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