Béla Bartók – The Originals (Klavierkonzerte)


New York, 26. September 1945. Der in Rumänien geborene Béla Bartók stirbt 64jährig an Leukemie. Gut 15 Jahre später beschließen die aus Ungarn stammenden Virtuosen Géza Anda und Ferenc Fricsay drei Klavierkonzerte Bartóks der Ewigkeit zu vermachen. Es gelingt ihnen durch ein enorm empathisches Vermögen die individuelle Antiromantik Bartóks auf einen Tonträger zu bannen. Und das war zu dieser Zeit gewiss nicht selbstverständlich. Bartóks atonales Musikempfinden hatte bis zu dieser Aufnahme noch den Beigeschmack der Verständnislosigkeit. Als Vorkämpfer der neuen Musik schenkte Béla Bartók uns hier ein epochales Meisterwerk, welches Anda und Fricsay zusammen mit dem Radio-Synfonie-Orchester-Berlin waghalsig umsetzten.
All meine Liebe zu Bartók teile ich mit der “Deutschen Grammophon”. “The Originals” gibt es nämlich für einen Apfel und ein Ei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.